Anlass und Projektidee

 
       

Die VS Krems-Lerchenfeld wird derzeit von ca. 150 SchülerInnen besucht, davon fast die Hälfte SchülerInnen mit Migrantenhintergrund.

       

Gerade in einer Konstellation wie dieser, wo in den Klassen Kinder verschiedenster Nationalitäten aufeinander treffen, ist das Streben nach  Integration, Akzeptanz, gegenseitigem Verständnis eine Notwendigkeit.  Die Ablehnung des „Anderen“, des Fremden“ soll abgelöst werden durch Interessensweckung für das „Andere“, hingeführt werden zu einem harmonischen Miteinander. Bewusstseinsbildung im Sinne von "Alles, was anders ist, stellt eine Bereicherung im Leben dar!"

       

Es sollte etwas entstehen, an dem die Kinder ein Miteinander bewusst „leben“ können, etwas, an dem die Kinder gemeinsam – auch mit Einbeziehung der Eltern – arbeiten können um schließlich gemeinsam ein Ziel zu erreichen.

       

Es soll ein erster Trickfilm mit dem Titel „Krems-Lerchenfeld makes Lollywood oder Wir leben Integration“ entstehen, in dem die Kinder nicht nur ihre eigenen Ideen für die Umsetzung, ihre Erfahrungen und Vorstellungen einbringen, sondern auch „handwerklich“ zusammen etwas schaffen sollen. Als tragendes Thema des Films sollen die Essensgewohnheiten in den einzelnen Ländern herangezogen werden (Welche typischen Speisen gibt es in...? Was bekommst du, wenn du im Sommer zu deiner Oma fährst?  Was gibt es dort und hier nicht? Etc...) Die Kinder sollen hier die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten der verschiedenen Länder und Kulturen erkennen und sich auch mit dem Begriff „Heimat“ und „Zuhause“ auseinandersetzen. Die einzelnen Szenen sollen in den jeweiligen Landessprachen synchronisiert werden, was das gegenseitige Interesse an Sprache wecken soll.

       

Es wird hier auch die Mithilfe der Schülereltern angestrebt, die sich, so sie sich bereit erklären, schon während der Filmerstellung einbringen oder beispielsweise nach Fertigstellung des Films bei einer Schlussveranstaltung mit landestypischen Speisen aufwarten, so dass die SchülerInnen Gelegenheit erhalten, das „Fremde“ auch tatsächlich auszuprobieren.